
MPU nach Führerscheinentzug: Dein Weg zurück zur Fahrerlaubnis
Die Entziehung der Fahrerlaubnis ist ein gravierender Einschnitt in die persönliche Mobilität. Doch auch nach Ablauf der festgesetzten Sperrfrist, die einer Neuerteilung der Fahrerlaubnis vorausgeht, steht man oft vor der Herausforderung, eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) zu bestehen. Dieser Artikel soll Dir einen Überblick über das Verfahren und wichtige Schritte auf Ihrem Weg zurück zum Führerschein geben.
Aufforderung zur MPU: Auf Deinem Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis erhältst Du ein Schreiben der Fahrerlaubnisbehörde, das in der Regel die Notwendigkeit einer MPU feststellt. Es enthält eine Liste anerkannter Begutachtungsstellen.
Auswahl der Begutachtungsstelle: Du hast die Möglichkeit, eine Begutachtungsstelle auszuwählen und dies der Behörde mitzuteilen. Gegen diese Aufforderung kannst Du nicht vorgehen, da es sich nicht um einen rechtsmittelfähigen Verwaltungsakt handelt.
Ablauf der MPU: Die MPU besteht aus einem medizinischen Teil, durchgeführt von einem Arzt oder einer Ärztin, und einem psychologischen Teil, bei dem Du mit einem Psychologen bzw. einer Psychologin sprichst. Der Fokus liegt hierbei auf dem diagnostischen Gespräch mit dem Psychologen.
Bedeutung der Abstinenznachweise: Seit 2013 gelten strengere Beurteilungskriterien, insbesondere in Bezug auf Abstinenznachweise bei Alkohol- oder Drogenfahrten. Es ist ratsam, sich frühzeitig über die erforderliche Dauer der Abstinenz zu informieren.
Vorbereitung auf die MPU: Eine gründliche Vorbereitung ist entscheidend, insbesondere für das Gespräch mit dem Psychologen. Überlege Dir, wie Du Deine Fahreignung glaubhaft darstellen kannst.
Bild Quelle: DALL·E von OpenAI generiert
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Schwerpunkt der MPU und damit auch der MPU-Vorbereitung ist das Gespräch mit dem Psychologen