Für das Verhalten unmittelbar vor und während der MPU sollten folgende allgemeine Hinweise beachtet werden:

  • Unbedingt im ausgeruhten Zustand erscheinen
    (z. B. nicht im Anschluss an eine Nachtschicht) -­ wer müde ist, kann sich
    schlechter konzentrieren.
  • Auf keinen Fall vorher Alkohol trinken und keine Aufputsch-­ oder Beruhigungsmittel einnehmen -­ diese setzen die Fähigkeit zum klaren Denken und schnellen folgerichtigen Reaktionen herab.
  • Am besten überhaupt keine Medikamente einnehmen; sollte dies krankheitsbedingt dennoch erforderlich sein, empfiehlt es sich, denuntersuchenden MPU-­Arzt vor dem Beginn der eigentlichen Begutachtungdarüber zu informieren.
  • Vorher nicht zu üppig essen -­ das Blut wird im Kopf und nicht im Magen gebraucht.
  • Weder zu aufdringliche noch zu legere Kleidung tragen und besonnen aber auch nicht unterwürfig auftreten.
  • Rechtzeitig und nicht erst in letzter Minute oder gar verspätet zum Termin erscheinen.
  • Ruhig bleiben, auch wenn man vor Prüfungsbeginn längere Zeit warten muss.
  • Ablenkung suchen, z. B. durch Lesen oder leises Musikhören.
  • Bei Lampenfieber bzw. Prüfungsangst daran denken, dass eine Vielzahl der untersuchten Kraftfahrer die MPU besteht.
  • Keinesfalls Zweifel am Sinn der Untersuchung äußern. Auch Gutachter schätzen es nicht, wenn man Sinn und Zweck ihrer Tätigkeit in Frage stellt. Zudem deuten solche Äußerungen auf ein mangelndes Problembewusstsein.
  • Die Probleme, die Anlass für die MPU gegeben haben, nicht auf andere abwälzen, sondern eigene Fehler zugeben.
  • Keine Schuldvorwürfe gegen Polizei und Justiz aussprechen oder sich als „Pechvogel“ hinstellen, weil man sonst möglicherweise als „uneinsichtig“ und „unkritisch“ angesehen wird.
  • Die Wahrheit sagen und so Widersprüche vermeiden.
  • Auf eventuelle Suggestivfragen vorbereitet sein.

 

1
Gerne beantworte ich Ihnen Fragen zur MPU oder zu meinen Intensiv-Seminaren!
Powered by