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Infos zum Ablauf der MPU

  • Die Fahrerlaubnis wurde Ihnen entzogen. Gleichzeitig wird in der Regel eine Sperrfrist zur Neuerteilung angeordnet. Ist diese Frist abgelaufen, kann grundsätzlich die Erteilung einer neuen Fahrerlaubnis beantragt werden. In der Regel fordert die Fahrerlaubnisbehörde dann eine MPU ein, da für die Fahrerlaubnisbehörde noch nicht feststeht, dass Sie wieder geeignet sind zum Führen eines Kraftfahrzeugs.
  • Sie erhalten also ein entsprechendes Schreiben der Fahrerlaubnisbehörde mit einer Liste an Begutachtungsstellen, von denen Sie eine aussuchen und der Behörde mitteilen sollen.
  • Gegen diese Aufforderung können Sie sich nicht wehren, da diese kein Verwaltungsakt ist und daher nicht rechtsmittelfähig ist. Widerspruch können Sie also erst einlegen (wenn das denn sinnvoll ist), wenn Sie einen ablehnenden Bescheid erhalten haben.

  • Haben Sie der Behörde Ihre Wünsche geschickt und die Gebühren bezahlt, dann erhält die von Ihnen vorgegebene Begutachtungsstelle Ihre Akte (deshalb Akteneinsicht immer vorher nehmen!)
  • Die Gutachter (ein Arzt und ein Psychologe) werden Sie aufgrund der Begutachtungsstandards begutachten
  • Als Begutachtunsstandards gelten seit 2013 die überarbeiteten Beurteilungskriterien mit erhöhten Anforderungen an Abstinenznachweise
  • Deshalb: Frühzeitig abklären, wie lange Sie Abstinenz nachzuweisen müssen bei Alkohol- oder Drogenfahrten (am besten bereits zu Beginn des Straf- oder Bußgeldverfahrens)
  • Die MPU gliedert sich in einen medizinischen und psychologischen Teil: die körperliche Untersuchung durch einen Arzt, die Leistungstests und das diagnostische Gespräch mit einem Psychologen

Schwerpunkt der MPU und damit auch der MPU-Vorbereitung ist das Gespräch mit dem Psychologen