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MPU Vorbereitung – muss das wirklich sein?

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Warum MPU Vorbereitung?

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Segnale divieto di sorpasso
© Designer_Andrea, Fotolia

Der Statistik der Bundesanstalt für Straßenwesen zufolge (BaSt) fallen mehr als ein Drittel der Führerscheinanwärter nach Entziehung der Fahrerlaubnis bei einer medizinisch psychologischen Untersuchung (MPU) durch. Der größte Fehler nach der Entziehung eines Führerscheins ist, sich viel zu lange in einer Schockstarre zu verharren um sich anschließen mit Selbstvorwürfen zu beschäftigen.

Mit der MPU Vorbereitung kann nicht früh genug begonnen werden, am besten bereits während des Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahrens. Sehen sie die MPU Vorbereitung als Chance, Ihren Führerschein wiederzuerlangen. Zwei Aspekte führen zu Angst, dass man die MPU nicht knacken könnte. Einerseits die Unkenntnis des Verfahrensablaufes und andererseits die fehlende Beschäftigung mit dem eigenen Leben und damit auch mit allen Höhen und Tiefen. Nur indem Sie etwas über sich erfahren, erfahren Sie auch etwas über die Ursachen, dass Ihnen die Fahrerlaubnis entzogen wurde. Die Suche nach der Schuld bei anderen hilft da wenig, genauso wenig helfen Schauspielern oder auswendig Gelerntes.  Die Prüfer sind Psychologen, die darauf geschult sind, Lügen und Ausflüchte zu erkennen. Ignorieren Sie zudem die Gerüchteküche.

Allerdings helfen „Kurse“ nur hinsichtlich allgemeiner Informationen weiter. Besser ist es, wenn Sie wenigstens eine, besser drei bis fünf Stunden in einem individuellen Einzelgespräch in Anspruch nehmen. Dies zahlt sich am Ende aus. Denken Sie immer daran, dass Sie während der MPU nicht erst zum ersten Mal über die Ihnen vom Prüfer gestellte nachdenken dürfen. Die Gefahr, dass Sie dann eine „improvisierte“ Antwort geben ist zu groß. Ihnen stehen lediglich 20 bis 70 Minuten zur Verfügung, um dem Prüfen ein klares Bild von sich und ihrer Eignung verschaffen zu können. Das ist nicht wirklich viel Zeit. Deshalb: Packen Sie es an und bereiten sich auf das Gespräch vor.

Abstinenzprogramm nicht vergessen

Sie sollten neben der Beratung bei Alkohol- oder Drogenproblemen nicht vergessen, an einem Abstinenzprogramm teilzunehmen. Meiner Auffassung nach ist es sinnvoll, den Abstinenznachweis bei der Begutachtungsstelle zu machen, bei der Sie sich begutachten lassen wollen. Dies is in jedem Fall ein Bonuspunkt, wenn auch das Gespräch mit dem Psychologen erfolgreich verläuft.

Posted on 6. März 2016 in MPU

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